Wie können die vier eigenständigen Weinanbaugebiete Ahr, Mosel, Mittelrhein und Nahe stärker als Teile der Region Koblenz-Mittelrhein wahrgenommen werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung „Wein im Dialog“, zu der die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein am 28. Oktober 2026 in die Rotunde des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau nach Koblenz eingeladen hatte.
Der Weinbau prägt die Region seit der Römerzeit und ist bis heute ein bedeutender Bestandteil ihrer wirtschaftlichen, touristischen und kulturellen Entwicklung. Als landwirtschaftliches Produkt schafft Wein Wertschöpfung in den Winzerbetrieben und stärkt den Wirtschaftsstandort. Zugleich prägt er die regionale Identität und trägt zur touristischen Attraktivität bei. Mit der Veranstaltung „Wein im Dialog“ möchte die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein diese vielfältige Bedeutung des Weins sichtbar machen und den Austausch über die gemeinsamen Wurzeln und die regionale Verbundenheit der vier eigenständigen Weinanbaugebiete Ahr, Mosel, Mittelrhein und Nahe fördern.
Auf dem Podium diskutierten Artur Auernhammer, MdB und weinbaupolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Josef Oster, MdB und Wahlkreisabgeordneter der Region Koblenz-Mittelrhein, Dr. Maximilian Hendgen vom Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e. V. sowie Hans-Jörg Assenmacher, Vorsitzender der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e. V. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie die vier eigenständigen Weinanbaugebiete ihre gemeinsame regionale Zugehörigkeit sichtbarer machen können, ohne ihre jeweilige Eigenständigkeit aus dem Blick zu verlieren. Ziel ist es, das Bewusstsein für die verbindenden Elemente der Weinregionen zu stärken und ihre Bedeutung für die gesamte Region Koblenz-Mittelrhein stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Besonders wertvoll war neben dem Austausch auf dem Podium die anschließende Diskussion mit den Gästen. Eine besondere Präsentation gestaltete Roland Hobernik von der Koblenzer Firma Weinkönig und ergänzte damit das Programm um einen weiteren Zugang zum Thema Wein.
Die Veranstaltung machte deutlich, welches Potenzial im Wein als verbindendem Element der Region liegt. Die vier Anbaugebiete verfügen über eigene Traditionen und Profile. Zugleich tragen sie gemeinsam dazu bei, die Region Koblenz-Mittelrhein wirtschaftlich, touristisch und kulturell zu prägen. Mit „Wein im Dialog“ hat die Initiative einen Rahmen geschaffen, um diese Gemeinsamkeiten stärker herauszuarbeiten und den Austausch über die Zukunft der Weinregion fortzuführen.
Die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e. V. ist ein branchen- und institutionsübergreifendes Netzwerk. Unternehmen, Kommunen und Institutionen aus Wirtschaft, Bildung, Verkehr, Gesundheit, Kultur, Tourismus, Sport und weiteren Bereichen engagieren sich gemeinsam für die Zukunft der Region Koblenz-Mittelrhein. Ziel ist es, den Austausch zu fördern, Kooperationen anzustoßen, Zukunftsthemen aufzugreifen und die Region Koblenz-Mittelrhein gemeinsam weiterzuentwickeln.

Foto v.l.n.r.: Dr. Maximilian Hendgen vom Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e. V. Josef Oster, MdB und Wahlkreisabgeordneter der Region Koblenz-Mittelrhein, Artur Auernhammer, MdB und weinbaupolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hans-Jörg Assenmacher, Vorsitzender der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e. V. u. Roland Hobernik von der Koblenzer Firma Weinkönig

Fotourheber: Sandra Hansen-Spurzem, Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V.